Komm doch zurück, altes Haus!

Ein Traum kann jetzt Wirklichkeit werden. Wenn Sie es wollen! 

Die Stadt Frankfurt hat im Juli 2016 ein Baugutachten veröffentlicht, das belegt, daß Schauspiel und Oper (genannt "Theaterdoppelanlage") Frankfurt marode sind. Sanierungsmaßnahmen müssten dringend erfolgen und könnten einen Kostenrahmen von 850 Mio Euro (!) sprengen. Ein Totalabriss ist im Gespräch. Dies eröffnet den Frankfurter Bürgern jetzt die einmalige Chance, ihr 1903 eröffnetes, prächtiges altes Schauspielhaus an gleicher Stelle wieder zurück zu erhalten. Eine Rekonstruktion rückt jetzt in greifbare Nähe! Frankfurt braucht neben seinen Monumenten der Gründerzeit wie Alte Oper, Hauptbahnhof und Festhalle wieder sein viertes, großes Juwel, das alte Schauspielhaus zurück. Es brannte im letzten Weltkrieg aus, wurde aber erst 1962(!) überbaut. Die Grundmauern stehen noch! Ein schwerer, städtebaulicher Fehler, den wir jetzt wieder korrigieren können. Das Frankfurter AltstadtForum will mit dieser Website die Diskussion darüber eröffnen. Bitte machen Sie mit!

 

Diese Postkarte wurde bis 1945 in Frankfurt zigtausendfach verkauft und war über Jahrzehnte eines der beliebtesten Motive. Von dem wunderbaren "Quartett" auf der Karte fehlt nur ein Gebäude: Das alte frankfurter Schauspielhaus!

Und so sieht es dort heute aus:

Die bei den Frankfurtern ungeliebte Glaskiste der städtischen Bühnen wurde 1963 erbaut und erinnert sehr an die Architektur des "Palast der Republik" der DDR (im Volksmund "Erichs Lampenladen"), ebenfalls bereits abgerissen.

 

Fragen und Antworten:

 

1. Ist denn der Wiederaufbau des alten Schauspielhauses nicht zu teuer?

Eine historische Rekonstruktion muss nicht teurer als ein moderner Bau sein. Hierfür gibt es viele Beispiele. Fakt ist, dass die derzeitige gläserne "Theaterdoppelanlage" marode ist und Sanierungskosten von ca. 850 Mio Euro genannt werden. Damit lässt sich auch gleich eine Neubebauung realisieren. Egal ob historisch oder modern.

 

2. Kann man denn nicht auch mit einer modernen Architektur etwas Schönes schaffen?

Nein. Die Erfahrungen der letzten 30 Jahre haben eindeutig gezeigt, daß beinahe alle Theater, Opernhäuser und Schauspielhäuser in Deutschland als seelenlose Beton-Glas-Kisten realisiert wurden. Der Grund: Architekten und Juroren kennen sich untereinander und stimmen hinter verschlossenen Türen ab. Meist ohne Beteiligung der Bürger, die als "Laien" belächelt werden. Architekten überbieten sich dabei gerne mit "kühnen" und "kompromisslosen" Entwürfen. Und wenn eine Wettbewerbs-Jury solch einen Entwurf erst  einmal prämiert hat, lässt es sich kaum noch zurückdrehen.

 

Schauen Sie sich diese Neubauten und modernisierten Spielhäuser an. Wollen Sie das?:

 

                              Klotzig:                                                            Klobig:                                                             Kastig: 

Haendel-Halle in Halle an der Saale:                       Opernhaus Köln:                               Schauspielhaus Nürnberg:

 

 

3. Kann man denn solch ein historisches Gebäude heute wieder errichten?

Ja. Gerade Gebäude aus der Gründerzeit-Ära lassen sich aufgrund ihrer einfachen und massiven Konstruktionsweise sehr gut wiederherstellen. Alle Pläne sind noch vorhanden. Dresden macht es gerade mit dem Dresdner Neumarkt vor. Und auch das Berliner Schloss ensteht in einer großen Geschwindigkeit. Zahlreiche Architekten, Ingenieure und Bildhauer kennen sich mit den alten Techniken wieder gut aus.

 

4. Reicht denn das Schauspielhaus für Oper und Sprechtheater aus?

Nein. Aber es ließe sich auf dem umfassenden Grundstück eine behutsame Erweiterung realisieren. Beispielsweise ließe sich zwischen der östlichen Blockrandbebauung und dem eigentlichen Schauspielhaus, ähnlich wie im Berliner Schloss ein zurückgesetztes Glasdach einziehen und diese Fläche zusätzlich nutzen. Ein zweites Bühnenhaus liesse sich -ähnlich wie beim Bolschoi-Theater- unterirdisch verbauen.

 

Rekonstruktionen

Rekonstruktionen in Frankfurt sind eine einzige Erfolgsgeschichte:

- Das Goethehaus

- Die Alte Bibliothek

- Das Palais Thurn und Taxis

 

Das größte Projekt entsteht derzeit mit dem Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt zwischen Dom und Römer. Infos hierzu:

Gründerzeit-Epoche

Frankfurt war seither für seine mittelalterliche Altstadt und die gotische Prägung bekannt.

Doch auch die spätere, sogenannte "Gründerzeit" verkörpert eine wichtige Phase unserer Geschichte und Baukultur:

1880: Alte Oper in Neorenaissance

 

1888: Hauptbahnhof im Klassizism.

 

1909: Festhalle im Historismus

 

Alt-Frankfurt

Frankfurt am Main war einst eine der schönsten gothischen Altstädte Deutschlands, bevor die Mainmetropole durch die Bombardierungen 1944 zerstört wurde. Doch in den 60er Jahren setzte mit einer Abrisswut eine zweite Zerstörungswelle ein.

Erleben Sie hier das alte Frankfurt und das Schauspielhaus (0:40 !):

 

Impressum:

 

Das Frankfurter AltstadtForum ist ein Experten- und Veranstaltungsforum, das 2005 von dem Frankfurter Marketingexperten Jürgen E. Aha gegründet wurde, um für den historischen Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt zu kämpfen. Prominente wie der Schriftsteller und Büchnerpreis-Träger Martin Mosebach, der Stadtplaner und Architekt von Prinz Charles, Leon Krier, der Initiator des Wiederaufbaus des Berliner Schlosses, Wilhelm von Boddien und viele weitere Persönlichkeiten unterstützten das AltstadtForum inhaltlich und durch ihr Engagement in den Podien.

Die Idee eines Wiederaufbaus zwischen Dom und Römer hatte sich durchgesetzt und wird seit 2011 baulich umgesetzt. Auf Basis dieses Erfolges regen wir nun weitere Rekonstruktionen an bestimmten Punkten unserer Heimatstadt Frankfurt an.

 

Das Altstadtforum ist kein Verein und hat demnach auch keine Satzung. Eine Vereinsgründung ist jedoch in Planung, um die Realisierung weiterer wichtiger Rekonstruktionen wie die des Schauspielhauses zu initiieren.

 

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Inhaber der Seite:

J. E. Aha

Telefon d.: 069/619915-19

Mobil: 0152 31 934 846

 

Haftungshinweis:

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV: Dipl.- Designer J. E. Aha

Im Rahmen unseres Dienstes werden auch Links zu Internetinhalten anderer Anbieter bereitgestellt. Auf den Inhalt dieser Seiten haben wir keinen Einfluss; für den Inhalt ist ausschließlich der Betreiber der anderen Website verantwortlich.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Frankfurter Altstadt Forum