Komm doch zurück, altes Haus!

Ein Traum kann jetzt Wirklichkeit werden. Wenn Sie es wollen! 

Die Stadt Frankfurt hat im Juli 2016 ein Gutachten des Hamburger Büros PFP veröffentlicht, das belegt, daß Schauspiel und Oper in Frankfurt (genannt "Theaterdoppelanlage") marode sind. Sanierungsmaßnahmen müssten dringend erfolgen und könnten einen Kostenrahmen von 850 Mio Euro (!) sprengen. Ein Totalabriss ist im Gespräch. Dies eröffnet den Frankfurter Bürgern jetzt die einmalige Chance, ihr 1902 eröffnetes, prächtiges altes Schauspielhaus an gleicher Stelle wieder zurück zu erhalten (genannt "Seeling-Bau" nach dem Architekt Heinrich Seeling). Eine Rekonstruktion rückt jetzt in greifbare Nähe! Frankfurt braucht neben seinen Monumenten der Gründerzeit wie Alte Oper, Hauptbahnhof und Festhalle wieder sein viertes, großes Juwel, das alte Schauspielhaus zurück. Es brannte im letzten Weltkrieg aus, wurde aber erst 1962(!) umbaut. Doch die Grundmauern und Treppenhäuser stehen noch! Ein schwerer, städtebaulicher Fehler, den wir jetzt wieder korrigieren können. Am 23. April 2018 gründete sich die "Aktionsgemeinschaft Schauspielhaus Frankfurt e.V.". Bitte machen Sie mit!

 

Diese Postkarte wurde bis 1945 in Frankfurt zigtausendfach verkauft und war über Jahrzehnte eines der beliebtesten Motive. Von dem wunderbaren "Quartett" auf der Karte fehlt nur ein Gebäude: Das alte frankfurter Schauspielhaus!

Im östlichen Schauspielhaus-Flügel befand sich ein Garten mit mehr als 350 Sitzplätzen. Vor den Arkaden waren noch einmal 160 Sitzplätze platziert, die zu einer Belebung des Platzes beitrugen.

Und so sieht es dort heute aus:

Die bei den Frankfurtern ungeliebte Glaskiste der städtischen Bühnen wurde 1963 erbaut und erinnert sehr an die Architektur des "Palast der Republik" der DDR (im Volksmund "Erichs Lampenladen"), ebenfalls bereits abgerissen.

 

Fragen und Antworten:

 

1. Ist denn der Wiederaufbau des alten Schauspielhauses nicht zu teuer?

Eine historische Rekonstruktion muss nicht teurer als ein moderner Bau sein. Hierfür gibt es viele Beispiele. Fakt ist, dass die derzeitige gläserne "Theaterdoppelanlage" marode ist und Sanierungskosten von ca. 850 Mio Euro genannt werden. Damit lässt sich auch gleich eine Neubebauung realisieren. Egal ob historisch oder modern.

 

2. Kann man denn nicht auch mit einer modernen Architektur etwas Schönes schaffen?

Die Erfahrungen der letzten 30 Jahre haben leider gezeigt, daß Theater, Opernhäuser und Schauspielhäuser in Deutschland oft als seelenlose Beton-Glaskisten realisiert wurden. Der Grund: Architekten und Juroren kennen sich untereinander und stimmen hinter verschlossenen Türen ab. Meist ohne Beteiligung der Bürger, die als "Laien" belächelt werden. Und wenn eine Wettbewerbs-Jury solch einen Entwurf erst  einmal prämiert hat, lässt sich das kaum noch zurückdrehen.

 

Schauen Sie sich diese Neubauten und modernisierten Spielhäuser an. Wollen Sie das?:

 

                              Klotzig:                                                            Klobig:                                                             Kastig: 

Haendel-Halle in Halle an der Saale:                       Opernhaus Köln:                               Schauspielhaus Nürnberg:

 

 

3. Kann man denn solch ein historisches Gebäude heute wieder errichten?

Ja. Gerade Gebäude aus der Gründerzeit-Ära lassen sich aufgrund ihrer einfachen und massiven Konstruktionsweise sehr gut wiederherstellen. Alle Pläne sind noch vorhanden. Dresden macht es gerade mit dem Dresdner Neumarkt vor. Und auch das Berliner Schloss ensteht in einer großen Geschwindigkeit. Zahlreiche Architekten, Ingenieure und Bildhauer kennen sich mit den alten Techniken wieder gut aus.

 

4. Reicht denn das Schauspielhaus für Oper und Sprechtheater aus?

Nein. Das Schauspielhaus sollte an Ort und Stelle am Willy-Brandt-Platz bleiben. Die Oper hingegen sollte an eine andere Stelle ziehen, gerne auch in einer spektakulär-modernen Architektur. Entsprechende Areale lassen sich beispielsweise noch auf dem Kultur-Campus finden, welches noch nicht fertig geplant ist, oder aber dort, wo sich derzeit die Hauptverwaltung der Frankfurter Sparkasse befindet an der neuen Mainzer Straße.

 

Rekonstruktionen

Rekonstruktionen in Frankfurt sind eine einzige Erfolgsgeschichte:

- Das Goethehaus

- Die Alte Bibliothek

- Das Palais Thurn und Taxis

 

Das größte Projekt entsteht derzeit mit dem Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt zwischen Dom und Römer. Infos hierzu:

Gründerzeit-Epoche

Frankfurt war seither für seine mittelalterliche Altstadt und die gotische Prägung bekannt.

Doch auch die spätere, sogenannte "Gründerzeit" verkörpert eine wichtige Phase unserer Geschichte und Baukultur:

1880: Alte Oper in Neorenaissance

 

1888: Hauptbahnhof im Klassizism.

 

1909: Festhalle im Historismus

 

Alt-Frankfurt

Frankfurt am Main war einst eine der schönsten gothischen Altstädte Deutschlands, bevor die Mainmetropole durch die Bombardierungen 1944 zerstört wurde. Doch in den 60er Jahren setzte mit einer Abrisswut eine zweite Zerstörungswelle ein.

Erleben Sie hier das alte Frankfurt und das Schauspielhaus (0:40 !):

 

Impressum:

 

Aktionsgemeinschaft Schauspielhaus Frankfurt e.V i.G.

Vorsitzender: Tobias Rüger

Münchner Str. 11

60329 Frankfurt

Telefon: 0176/43 827 828

a-z@tobiasrueger.de

 

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Presseanfragen:

 

J. E. Aha

Telefon d.: 069/619915-19

Mobil: 0152 31 934 846

Mail: juergen.aha@equipe.de

 

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